Die Ausstellung
Flucht in die Verfremdung
Die Idee der Ausstellung
Alltags- und Handwerksgegenstände werden zu Kunstwerken. Sie spiegeln die Gedanken eines „Zebras" wider — so bezeichnete sich Felix Friedmann selbst als „Halbjude".
Seine frühen Erfahrungen im nationalsozialistischen Deutschland und die Erlebnisse der folgenden Lebensjahre prägten ihn nachhaltig und erschwerten ihm zeitlebens die Anpassung an das Leben in Deutschland und der Schweiz.
Bergung und Beschriftung des Nachlasses
Nach seinem Tod habe ich als seine einzige Vertrauensperson die Objekte aus dem ihn umgebenden Chaos geborgen. Die begleitenden Texte wurden von mir gesichert und — soweit erforderlich — im Sinne seines Verständnisses und seines Humors ergänzt beziehungsweise neu beschriftet.
Verbindung zum Künstler
Meine Verbindung zu Felix Friedmann war familiärer Natur: Ich bin sein Großneffe dritten Grades.
Anliegen
Mit dieser Ausstellung möchte ich sein Werk und seine Gedanken weiterleben lassen.
— Dr. Hanns-Peter Kleißl
